Die Pandemiezeit sorgt dafür, dass wir viel mehr Zeit in unseren eigene vier Wänden verbringen. Millionen Menschen arbeiten im Homeoffice und Menschen sind angehalten, soziale Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren. Gerade jetzt ist eine umfangreiche Handhygiene wichtig, um das Infektionsrisiko zu senken. Aber auch im eigenen Haushalt lauern unzählige Viren, Bakterien und Keime auf Gegenständen, die wir mehrmals täglich berühren. Wir zeigen Ihnen, Wie sie diese Gefahren identifizieren und zuverlässig bereinigen.

Hier fühlen sich Keime besonders wohl

Türklinken

Türklinken sind ein echter Hotspot für Viren und Bakterien. Das liegt vor allem in der Natur der Sache. Wir fassen Türgriffe mehrmals täglich an und vergessen die unscheinbaren Hebel schnell bei der Reinigung. In der Folge versammeln sich die ungebetenen Gäste auf der glatten Oberfläche, wo sie sich rasch vermehren.

Smartphone

Wir berühren mehr Oberflächen als jede andere Generation in der Geschichte und nehmen dadurch Keime mit den Händen auf. Zeitgleich sind unsere Finger tagsüber in ständigem Kontakt mit unseren Smartphones. Wenn wir etwa durch den Griff an die Rolltreppe schädliche Keime aufnehmen und danach unser Handy benutzen, spielt es keine Rolle, wie oft wir uns die Hände waschen. Die Keime befinden sich dann nämlich bereits auf dem Display, von wo aus sie später wieder auf die Hände und ins Gesicht gelangen. Studien legen nahe, dass sich auf der Oberfläche unserer Smartphones hundertmal mehr Bakterien pro Quadratzentimeter breitmachen, als auf einem Toilettensitz im Büro.

Experten raten dazu, die Geräte mit einem Mikrofasertuch und etwas Spülmittel zu reinigen. Wichtig ist es, dass dabei keine Feuchtigkeit in die kleinen Zwischenräume des Smartphones gelangt. Verzichten Sie auf aggressive Reiniger und säubern Sie die Lautsprecherbuchse mit Vorsicht.

Fernbedienung

Nur kurz das abendliche Programm auswählen, die Lautstärke anpassen und schon befinden sich unzählige Bakterien auf der Fernbedienung. Hand aufs Herz: Reinigen Sie ihre Fernbedienung in regelmässigen Abständen? Wenn Sie häufig Fernsehen schauen, sollten Sie das in Zukunft ändern. Sie können den „Umschalter“ hierfür mit speziellen Druckluftsprays und trockenen Desinfektionstüchern säubern. Kleiner Tipp: Insbesondere zwischen den Tasten fühlen sich Keime und Viren besonders wohl.

Schlüssel

Wir haben unsere Schlüssel im Durchschnitt mehrmals täglich im Gebrauch und benutzen diese zum Auf- und Abschliessen unserer Wohnung. Was wir dabei oft vergessen: Für Bakterien und Viren ist der Schlüsselbund ein flauschiger Ort, an dem sie sich ungestört vermehren können. 

Computertastatur

Die Computertastatur ist eine ein echtes Paradies für unsichtbare Erreger und das ist kein Geheimnis. Seit Jahren warnen Mikrobiologen davor, dass sich auf und zwischen den quadratischen Tasten wahre Brutstätten für Bakterien entwickeln können. 

Mit diesen Tipps machen Sie den Erregern den Garaus

  • Eine verantwortungsbewusste Handhygiene ist das A und O.
  • Spezielle Boxen arbeiten mit UV-C-Licht, eine Technologie, die auch in Krankenhäusern verwendet wird. Experten von Purize haben beispielsweise eine Box entwickelt, mit der Sie Smartphones, Fernbedienungen und Schlüssel in nur 5 Minuten von 99% der Haushaltbakterien befreien können.
  • Routine entwickeln. Reinigen Sie Oberflächen, die sie häufig benutzen, mehrmals wöchentlich.
  • Schütteln Sie Tastaturen in regelmässigen Abständen aus.
  • Verwenden Sie desinfizierende Reiniger, um Pilze zu beseitigen.