Verspannungen im Nackenbereich können zu einschneidenden Mobilitätsbeschränkungen und unangenehmen Schmerzen führen. Die Ursachen reichen von einer schwachen Halsmuskulatur über Verschleisserscheinungen bis hin zu permanenter Überlastung. Wir zeigen Ihnen unsere 8 besten Tipps für einen gesunden Nacken.

8 Tipps gegen Nackenschmerzen

Massagen

Bei der professionellen Massage behandeln Physiotherapeuten oder Masseure die betroffenen Körperregionen mit bestimmten Griffen, um Verspannungen zu lösen und die Durchblutung zu steigern. Die Massage gehört zu den ältesten Therapieanwendungen und Heilmitteln der Menschheit.

Akupressur

Zu lange Arbeiten am PC, eine falsche Belastung beim Sport oder einfach nur schlecht gelegen… Millionen Menschen ziehen sich Nackenzerrungen in einfachen Alltagssituationen zu. Wer das Drücken und Massieren von bestimmten Akupressurpunkten beherrscht, kann sich unter Umständen schnell selber helfen. Das aus Asien stammende Heilverfahren wird heutzutage weltweit zur Behandlung von physischen und psychischen Beschwerden angewendet. Dabei geht die traditionelle chinesische Medizin (TCM) von sogenannten „Meridianen“ (Leitbahnen) und über 400 „Tsubos“ (Akupunkturpunkten) aus.

Wärme

Viele Betroffene setzen bei der Behandlung von Nackenschmerzen auf Wärmflaschen und Körnerkissen, die vor der Anwendung erwärmt werden. Die altbewährten Hausmittel können Verspannungen lösen, da die Wärme tief in das Gewebe eindringt.

Sport

Sport und Gymnastik gehören zu den wichtigsten Präventionsmassnahmen gegen Nacken- und Rückenbeschwerden. Durch Sportarten wie Joggen und Schwimmen werden die Muskeln besser durchblutet und der Körper bekommt einen guten Ausgleich zum stressigen Alltag. Mit bestimmten Gymnastikübungen können Sie Verspannung in der Rücken- und Nackenregion lösen und einer falschen Haltung entgegenwirken.

Eine ausgewogene Ernährung

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist der Schlüssel zu mehr Vitalität. Wer unnötige Fettquellen aus seinem Ernährungsplan verbannt, setzt ein wichtiges Statement für die eigene Gesundheit, denn Übergewicht zählt zu den grössten Gefahrenquellen für verschleissbedingte Nacken- und Rückenschmerzen, da es eine hohe Belastung auf das Binde- und Stützgewebe ausübt. In der Folge steigt das Risiko auf Knorpel- und Gelenkschäden.

Vermeidung von Stress

Mehrere Studien zeigen, dass psychologische Faktoren einen grossen Einfluss auf die Entstehung von Rücken- und Nackenschmerzen haben können. Das liegt vor allem daran, dass unser Körper in Stresssituationen schneller verkrampft. Nackenschmerzen treten besonders häufig bei Personen auf, die viel Zeit im Sitzen verbringen. Stress im Büro ist eine enorme Gefahrenquelle für hartnäckige Verspannungen und Verkrampfungen der Halsmuskulatur. Regelmässige Meditationsübungen und autogenes Training eignen sich hervorragend, um ein Stressventil zu schaffen. Achten Sie zudem auf eine gute Körperhaltung.

Vorsicht Handynacken

Der ständige Blick auf das Smartphone stellt unsere Nackenmuskulatur auf Dauer vor eine echte Belastungsprobe. Kein Wunder also, dass der „Handynacken“ in den vergangenen Jahren zu einem bekannten Krankheitsbild mutiert ist. Der Grund hierfür liegt auf der Hand. Durch Haltungsfehler und Überbelastung verkrampfen die Muskeln und im myofaszialen Gewebe bilden sich Verhärtungen, im schlimmsten Fall drohen gar unangenehme Langzeitfolgen. Versuchen Sie ihre Smartphonenutzung zu reduzieren. Anstatt ellenlange Textnachrichten genügt in vielen Fällen schon ein kurzer Anruf.

Faszientraining

Unzählige Verspannungen haben ihren Ursprung im myofaszialen Bereich. Wenn es im Bindegewebe zu Verhärtungen oder Verklebungen kommt, geht dies nicht selten mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen einher. Spezielle Faszienrollen oder Multifunktionslösungen wie Flexio können Abhilfe schaffen, da sie Verspannungen in Muskeln und Gewebe lösen und bestimmt Triggerpunkte stimulieren.